Der Start in die neue Saison rückt näher, und kaum etwas inspiriert mehr als eine Geschichte, die zeigt, was möglich ist, wenn Erfahrung, Leidenschaft und Beharrlichkeit zusammenkommen. Unser Masters‑4‑Fahrer Willy Ehmann blickt auf ein Jahr 2025 zurück, das alles andere als einfach begann, sich dann aber zu einer Saison voller Highlights, persönlicher Erfolge und starker Teampräsenz entwickelte.
Nach einer Verletzung im Januar schien die Saison zunächst unter keinem guten Stern zu stehen. Die Teilnahme an der CX‑DM in Chemnitz musste ausfallen und der Wiedereinstieg verzögerte sich. Doch genau hier zeigte sich, was den nxtlvl‑Spirit ausmacht: Nicht jammern, sondern zurückkämpfen. Von Februar an ging es Schritt für Schritt bergauf – jedes Rennen brachte neue Stabilität, Form und Selbstvertrauen.
Die Straßensaison startete traditionell in Zusmarshausen, wo eisige Temperaturen herrschten, aber bereits die erste Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr sichtbar wurde. Im weiteren Verlauf folgten mit Platz 6 bei der Bayerischen LV‑Meisterschaft in Berghülen und einem starken dritten Platz bei der Oberbayerischen Meisterschaft in Neuötting die ersten echten Achtungszeichen. Ein besonderes Highlight war Willys erstes Einzelzeitfahren entlang der Vils – bei strömendem Regen, ohne Zeitfahrrad und ohne Aerohelm – und dennoch holte er sich Platz 5. Den Abschluss bildete der Schwabacher Crit, bei dem er die Straßensaison mit einem Platz in den Top 200 der Masters beendete (Platz 198).
Richtig aufregend wurde es dann im Herbst und Winter. Der Wechsel zurück auf das Cyclocross‑Rad führte zu einer Reihe intensiver, schlammbedeckter Rennen – genau so, wie es echte Crosser lieben. In Wörth gelang ein solider sechster Platz, in Fürth bei der Bayerischen ein starker vierter Rang. Und trotz Minusgraden, einem chaotischen Rennablauf mit über 30 Minuten Verzögerung und einer abgesagten Siegerehrung sicherte sich Willy den Titel des Oberbayerischen CX‑Meisters der Masters 4.
Ein weiteres Saisonhighlight war die Masters‑WM in Varese. Auf einer schnellen, technisch anspruchsvollen Strecke erreichte Willy Platz 58 von 70 Startern und wurde siebtschnellster Deutscher – eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur WM in Hamburg vor zwei Jahren. Auch die DM in Bensheim hatte es in sich: Eine 2,6‑Kilometer‑Runde im tiefen Morast, zehnmaliges Ab- und Aufsteigen pro Runde und beste Schlamm-Materialschlacht – doch trotz aller Anstrengungen war eine Wiederholung des Vorjahres‑Top‑10‑Ergebnisses nicht möglich. Am Ende stand jedoch ein Ergebnis, das für sich spricht: Platz 18 in der Gesamtwertung der CX‑Bundesliga Masters 4, und das mit gerade einmal der Hälfte aller Rennen. Rechnet man das hoch – ein Top‑10‑Gesamtresultat wäre sehr realistisch gewesen.
Insgesamt absolvierte Willy 2025 ganze 28 Rennen – statistisch gesehen alle 14 Tage ein Start. Ein beeindruckendes Pensum, das zeigt, was möglich ist, wenn jemand konstant dranbleibt und seinen Sport wirklich liebt.
Nach einer kurzen Erholungsphase richtet Willy seinen Blick nun auf das, was kommt: Die Straßensaison 2026, eine Reihe spannender UCI‑Gravelrennen und natürlich wieder eine volle Attacke in der CX‑Bundesliga.
Sein Saisonbericht erinnert uns alle daran, was unseren Verein und unser Team ausmacht: Dranbleiben, weiterkämpfen, mutig starten – ganz egal, wie der Einstieg aussieht. Jede Saison ist eine neue Chance, und jeder einzelne Start bringt uns weiter.
Willys Saison 2025 ist ein Beispiel dafür, wie man Rückschläge nutzt, um stärker zurückzukommen – und sie ist die perfekte Motivation für alle Fahrerinnen und Fahrer bei Next Level Racing, jetzt volle Energie in den Start der neuen Saison zu stecken.
Auf eine starke Saison 2026. Kette rechts – und immer "Next Level"!